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Konzerte


Emilio Pomàrico dirigiert die 1. Soirée am 9. November

Die nächsten Konzerte

Sonntag, 28. Oktober 2018 | 11 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
3. MATINÉE SAARBRÜCKEN
Schubertiade orchestral

Deutsche Radio Philharmonie
Mario Venzago, Dirigent
Herbert Schuch, Klavier

Franz Schubert Ouvertüre zu „Die Freunde von Salamanka“ D 326
Franz Schubert Wanderer-Fantasie für Klavier C-Dur op. 15 D 760
in der Bearbeitung für Klavier und Orchester von Franz Liszt
Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 („Unvollendete“)
in der „vollendeten“ Fassung von Mario Venzago

Unvollendete große Werke reizen immer wieder zur Vollendung, ob es nun Mozarts Requiem, Puccinis „Turandot“ oder Schuberts 7. Sinfonie ist. „Für mich ist die Siebte die Sinfonie der Unruhe, die dramatischste, die Schubert geschrieben hat“, – so Mario Venzago und er ist der Überzeugung, dass der 4. Satz nur verloren gegangen ist. Deshalb vollendete er Schuberts „Unvollendete“ – und reihte sich damit ein in den großen Kreis der Schubert- Bearbeiter, aus denen Franz Liszt herausragt. Er hat damals mit seinen vielen Liedtranskriptionen Schubert erst in den Salons einem größeren Publikum bekannt gemacht. Die „Wandererfantasie“ bearbeitete er für Klavier und Orchester. Herbert Schuch, der „angenehm unaufdringliche Künstler“ (FonoForum) hat sich im Laufe seiner Karriere mit dem Kosmos Schubert immer wieder auf spannende Art und Weise auseinandergesetzt.

Konzerteinführung | 10.15 Uhr | Bankettraum Congresshalle
Orchesterspielplatz | 11 Uhr | für Kinder ab 4 Jahren
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio und ab 29.10.2018 zum Nachhören auf dieser Seite

Mittwoch, 7. November 2018 | 20 Uhr | Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
2. ENSEMBLEKONZERT SAARBRÜCKEN

Ermir Abeshi und Helmut Winkel, Violine
Benjamin Rivinius, Viola
Claire Min-Jung Suh-Neubert, Violoncello
Paul Rivinius, Klavier

Eugène Ysayë Sonate für Violine solo Nr. 3 („Ballade“)
Witold Lutoslawski „Bucolics“ für Viola und Violoncello
Ludwig van Beethoven Trio für Violine, Viola und Violoncello G-Dur op. 9 Nr. 1
Arnold Bax Quartett für Klavier, Violine, Viola und Violoncello (in einem Satz)
Ernst von Dohnanyi Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 2 es-Moll op. 26

Wie bunt und vielfältig die europäische Musikwelt der 1910er und 1920er Jahre war, vermitteln einige der hier versammelten Werke. Im Kontrast dazu kommt das Streichtrio des jungen Beethoven aus der Epoche der frühen Wiener Klassik. Mit diesem Kammerkonzert realisieren die vier Streicher der Deutschen Radio Philharmonie gemeinsam mit dem Pianisten Paul Rivinius eine ungewöhnliche Programmidee: Mit jedem Werk erhöht sich die Zahl der Mitwirkenden um eine(n) zusätzliche(n) Mitspieler(in). Und dann waren’s auf einmal fünf!

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Großer Sendesaal
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio und ab 8.11.2018 zum Nachhören auf dieser Seite.
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Freitag, 9. November 2018 | 20 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
1. SOIRÉE SAARBRÜCKEN
Spätromantik und Moderne

Deutsche Radio Philharmonie
Emilio Pomàrico, Dirigent
Sarah Wegener, Sopran

Rudi Stephan Musik für Orchester in einem Satz
Arnold Schönberg Sechs Orchesterlieder op. 8
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Eine ganz eigene, überraschend neuartige Sprache schlägt Rudi Stephan in seinen Kompositionen an: Was wäre wohl aus ihm geworden, wenn er nicht mit 28 Jahren als Soldat im Ersten Weltkrieg gefallen wäre? „Seine Musik steht auf der Schwelle zwischen Spätromantik und Moderne und bezieht sowohl die tonale Tradition (Richard Wagner) als auch impressionistische Klänge und freitonale Entwicklungen, wie sie beim frühen Schönberg zu finden sind, mit ein“ – so sein Freund und Biograph Kurt Holl. Seine „Musik für Orchester“ wurde 1911 zusammen mit zwei weiteren Werken in München uraufgeführt. „Noch nicht fertig, aber mit dem festen Willen zu eigener Art und eigener Sprache“, hieß es in der Kritik. Dagegen sind Arnold Schönbergs Orchesterlieder op. 8, zwischen 1903 und 1905 komponiert, noch ganz spätromantisch, nur hier und da lässt sich die Atonalität erahnen. Gesungen werden sie von der deutsch-britischen, international renommierten Sopranistin Sarah Wegener. Schönberg, der konservative Revolutionär, fühlte sich verwandt mit Brahms, dem Fortschrittlichen. Die inneren Bezüge dieses Programms herauszuarbeiten, ist die Herausforderung für den mit der Moderne bestens vertrauten Dirigenten Emilio Pomàrico.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Konferenzraum II Congresshalle
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio und ab 10.11.2018 zum Nachhören auf dieser Seite.

Samstag, 10. November 2018 | 19.30 Uhr | Schloss Mainz
MAINZER MEISTERKONZERTE
Ausführende und Programm wie 3. Matinée Saarbrücken (28.10.)

Mittwoch, 14. November 2018 | 20 Uhr | Burghof Forbach
1. ENSEMBLEKONZERT FORBACH
Nachtmusik mit Hörnern

Margreth Luise Nußdorfer, Horn
Benoît Gausse, Horn
Xiangzi Cao und Helmut Winkel, Violine
Jessica Sommer und Benjamin Rivinius, Viola
Claire Min-Jung Suh-Neubert, Violoncell

Wolfgang Amadeus Mozart Quintett für Horn, Violine, zwei Violen und Violoncello Es-Dur KV 407
York Bowen Quintett für Horn, zwei Violinen, Viola und Violoncello c-Moll op. 85
Wolfgang Amadeus Mozart Divertimento für zwei Hörner und Streicher F-Dur KV 247 („1. Lodronische Nachtmusik“)

Wolfgang Amadeus Mozart hat nicht nur die ungemein populär gewordene „kleine“ Nachtmusik geschrieben, sondern er hat des öfteren für die adelige Salzburger und Wiener Gesellschaft „geschwind eine Nacht Musique machen müssen“. Die erste Lodronische Nachtmusik ist ein solistisch besetztes Divertimento für Hörner und Streicher, das beim Namenstag der Salzburger Gräfin Lodron erstmals aufgeführt worden ist. Der anspruchsvolle Part der ersten Violine verrät, was für ein fähiger Geiger der junge Mozart war. Komplettiert wird das Programm durch zwei Hornquintette: Mozarts Es-Dur- Quintett, das – wie seine vier Hornkonzerte – für den ebenfalls aus Salzburg stammenden und nach Wien übergesiedelten Hornisten Johann Leutgeb entstanden ist, sowie ein Moll-Quintett des Engländers York Bowen. Es verrät eine instrumentenkundige Handschrift: Bowen beherrschte neben Klavier, Orgel und Viola auch das Horn. Im Ersten Weltkrieg konnte er deshalb als Hornist der Schottischen Garde dienen.

Tickets | C.A.C (Centre d’Animation Culturelle) Forbach | Tel. 0033/(0) 3 87 29 30 50
Ermäßigter Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Donnerstag, 15. November 2018 | 20 Uhr | Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
STUDIOKONZERT EXTRA
A Cole Porter Celebration

Deutsche Radio Philharmonie
Dorian Wilson, Dirigent und Moderator
Juliane Banse, Sopran

Songs von Cole Porter für Sopran und Orchester, arrangiert von Lars J. Lange und Orchesterstücke aus seinen Musicals „Kiss me Kate“, „Anything Goes“ und dem Film „High Society“

 „C’est magnifique“, „So in Love“, „I Get a Kick out of You“ oder „Every Time We Say Goodbye“: Wer kennt sie nicht, diese herrlichen Songs – elegant, gewitzt und berührend. Sie wurden tausendfach bearbeitet und millionenmal gespielt: Kaum jemand weiß allerdings, dass sie von Cole Porter, dem allergrößten Autor des „Great American Songbook“ komponiert wurden. Seine Songs für Musicals und Filme sind „so raffiniert wie Luxusprodukte, aufwändig hergestellt und extravagant gereimt … in seinen besten Momenten ließ Cole Porter Text und Musik miteinander tanzen – als gleichwertige, aufeinander reagierende Partner.“ Die ungemein vielseitige Sopranistin Juliane Banse – auch ausgebildete Tänzerin – hat ihre Favoriten für dieses Konzert ausgewählt und begibt sich mit dem Bernstein-Schüler Dorian Wilson und der DRP in die Leichtigkeit des Seins …

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Großer Sendesaal
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio und danach zum Nachhören auf dieser Seite

Sonntag, 18. November 2018 | 17 Uhr | Fruchthalle
1. „SONNTAG S UM 5“ KAISERSLAUTERN
Ausführende und Programm wie Studiokonzert Extra Saarbrücken (15.11.)

Donnerstag, 22. November 2018 | 13 Uhr | SWR Studio, Emmerich-Smola-Saal
2. KONZERT „À LA CARTE “ KAISERSLAUTERN
Rebellion und Romantik

Deutsche Radio Philharmonie
Valentin Uryupin, Dirigent
Simon Höfele, Trompete
Kai Adomeit, Klavier
Sabine Fallenstein, Moderation

Igor Strawinsky Concerto in Es für Kammerorchester („Dumbarton Oaks“)
Joseph Haydn Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1
André Jolivet Concertino für Trompete, Streichorchester und Klavier

Der Trompeter Simon Höfele, Anfang zwanzig, ist ein Senkrechtstarter, spätestens seit er 2016 den Sonderpreis U21 des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD erhalten hat. Der gebürtige Darmstädter, der in Karlsruhe bei Reinhold Friedrich studiert hat, wird als „SWR New Talent“ und von der BBC gefördert. „Trompetenkunst und Können der ersten Spitzenklasse“ attestierte ihm die Presse. Seine Wandlungsfähigkeit kann er in den beiden Trompetenkonzerten von Haydn und Jolivet zeigen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Haydns Konzert von 1800 ist das erste für die moderne Klappentrompete, die er Anton Weidinger – kaiserlicher Hoftrompeter und Trompetentüftler – auf den Leib geschnitten hat. Fast 150 Jahre später ist das temperamentvolle, virtuos-jazzige „Concertino“ von André Jolivet entstanden. Valentin Uryupin, Gewinner des Internationalen Dirigentenwettbewerbs Sir Georg Solti 2017, steht zum ersten Mal am Pult der DRP.

Ab 12 Uhr wird im SWR Studio ein Mittagessen angeboten – bitte beim Kauf der Eintrittskarte mitreservieren.
Sendetermin | Live im SWR2 Mittagskonzert

Freitag, 23. November 2018 | 20 Uhr | Funkhaus Halberg, Großer Sendesaal
2. STUDIOKONZERT SAARBRÜCKEN
Spiel mit Tönen

Der Kammermusik gehörte die Liebe des französischen Komponisten George Onslow. Das bezeugen drei Dutzend Streichquartette und fast ebenso viele Streichquintette. Dass Onslow den Schwerpunkt seiner Arbeit auf kleinbesetzte Instrumentalmusik legte, war seiner Karriere im opernbegeisterten Frankreich nicht gerade förderlich. Zwar feierte er einige Erfolge (auch in Deutschland), aber schon zu Lebzeiten begann sein Stern zu sinken. Dabei war er zweifellos der bedeutendste französische Kammermusikkomponist in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auch das Klavierquintett des früh verstorbenen Brahms-Zeitgenossen Hermann Goetz gehört zu den selten gespielten Preziosen der Kammermusik. Auf die spannende musikalische Entdeckungsreise stimmen einige Walzer von Johannes Brahms ein, nicht auf dem Klavier gespielt, sondern in voluminöser Streicherbesetzung.

Tickets | SWR Studio Kaiserslautern | Tel. 0631/36228 395 51
Freier Eintritt für die „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“

Freitag, 30. November 2018 | 20 Uhr | Congresshalle Saarbrücken
2. SOIRÉE SAARBRÜCKEN
Le pays de sourire

Orchestre national de Metz
Laurent Campellone, Dirigent
Rocio Pérez, Sopran
Yu Shao, Tenor

Werke aus Oper und Operette von Charles Lecocq (zum 100. Todestag), Jacques Offenbach, Franz Lehár und eine Hommage an Leonard Bernstein

Während Jacques Offenbach mit seiner zündenden Gesellschaftssatire heute noch einer der meistgespielten Operettenkomponisten ist, kennt man Charles Lecocq, dessen hundertster Todestag in dieses Jahr fällt, hierzulande kaum. Dabei hat der 1832 in Paris geborene Studienkollege von Georges Bizet und Camille Saint-Saëns, der von Jacques Offenbach gefördert wurde, über 50 Operetten und über 100 Lieder komponiert. Das Orchestre national de Metz spielt Ausschnitte aus seiner bekanntesten Operette „La fille de Madame Angot“, reizvoll kombiniert mit Stücken der beiden erfolgreichsten Operettenkönige Franz Lehár und Jacques Offenbach, die aber eigentlich lieber Opernkomponisten sein wollten … Operette à l‘Americaine, das waren die Musicals. Und Leonard Bernstein beherrschte dieses Genre mit Werken wie „West Side Story“ und „Candide“ genauso leicht und traumhaft genial wie seine europäischen Vorläufer die Operette.

Konzerteinführung | 19.15 Uhr | Konferenzraum II Congresshalle
Sendetermin | Direktübertragung auf SR 2 KulturRadio und ab 01.12.2018 zum Nachhören auf dieser Seite.

Tickets Saarbrücken: SR-Shop im Musikhaus Knopp, Futterstraße 4, Tel. 0681/9 880 880

Tickets Kaiserslautern: Tourist-Information Kaiserslautern, Tel. 0631/365 2317

Eine chronologische Übersicht über alle Konzerttermine finden Sie unter www.drp-orchester.de